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Die WI2020 nutzt einen zweistufigen Begutachtungsprozess, der zum einen die Qualität der Beiträge sicherstellt, zum anderen den Autoren möglichst früh Feedback zu ihren Beiträgen gibt.

Folgende Grafik stellt den Begutachtungsprozess dar.

Begutachtungsprozess

Hierbei existieren folgende Rollen und Abläufe

Rollen

Track Chairs (TC) organisieren und gestalten die 24 wissenschaftlichen Tracks (17 zentrale und 7 Community Tracks) der WI2020. Sie bestimmen ein Team von Associate Editors (AEs) und betreuen den Reviewprozess ihres Tracks. Die Track Chairs sind verantwortlich für die Qualität der Einreichungen in ihrem Track durch die Betreuung der AEs. Sie treffen die finalen Entscheidungen über die Einreichungen. Eine Person kann nur Track Chair in einem Track sein. Track Chairs können in anderen Tracks Beiträge einreichen. Beiträge für den eigenen Track (Track Chair Papers) werden über einen gesonderten Reviewprozess durch die Conference Chairs betreut.

Associate Editors (AE) sind Mitglieder der wissenschaftlichen Community (Professoren, PostDocs, Praktiker mit Doktorgrad sowie Experten ihres Feldes). Sie sind verantwortlich für eine begrenzte Anzahl von Beiträgen in einem spezifischen Track. AEs verantworten die Qualität der Beiträge der ihnen zugewiesenen Paper durch die Auswahl und die Betreuung von Gutachtern. AEs stellen sicher, dass die Einreichungen den Anforderungen der Konferenz genügen und einen Beitrag zur Diskussion liefern. Sie liefern in der ersten Phase Empfehlungen für einen „Fast and Constructive AE-Reject“ durch die TCs, wenn die Beiträge nicht den Anforderungen genügen.
Weiterhin rekrutieren die AEs  Gutachter für die von Ihnen betreuten Beiträge und stellen sicher, dass mindestens drei Gutachten pro Beitrag vorliegen. Sie fassen die drei Gutachten als Entscheidungsgrundlage für die TCs zusammen.

Gutachter sollten mindestens fortgeschrittene Doktoranden sein. Für die Auswahl ist ihr Domänenwissen im Hinblick auf den zu begutachtenden Beitrag ausschlaggebend. Sie geben den Autoren substanzielles Feedback zur Weiterentwicklung ihrer Forschung und Präsentation des Beitrags.

Autoren reichen Beiträge zur Konferenz ein und müssen im gesamten Begutachtungsprozess anonym bleiben. Einzig die Track Chairs haben Zugriff auf die Namen der Autoren. Für Autoren gibt es keine Maximalanzahl an Einreichungen.

 

Ablauf

Nach der Einreichung wird der Beitrag durch die TCs einem AE zugewiesen. Dieser begutachtet den Beitrag in Form eines Expertengutachtens und schlägt dem TC bis zum 10.09.2019 vor, ob er in die nächste Begutachtungsphase übernommen wird. Im Falle einer Ablehnung erhält der Autor am 13.09.2019 eine konstruktive Begründung über die Entscheidung („Fast and Constructive AE-Reject“).

Für die zweite Phase (ab dem 13.09.) lädt der  AE mindestens drei Gutachter pro Beitrag ein. Die Funktion hierfür wird ab dem 13.09. zur Verfügung gestellt. Die Gutachter fertigen bis zum 15.10.2019 Bewertungen für die ihnen zugewiesenen Beiträge an. Die AEs fassen diese für die TCs bis zum 18.10.2019 zusammen. Am 23.10.2019 kommunizieren die TCs den Autoren die Entscheidung.

Zusammenfassend ergeben sich daher folgende Deadlines im Reviewprozess:

  • Einreichung der Beiträge (Autoren) - 26.08.2019
  • Fertigstellung AE-Gutachten (AEs) - 10.09.2019
  • Fast and Constructive AE-Reject (TCs) - 13.09.2019
  • Zuweisung der Gutachter (AEs) - 13.09.2019
  • Abgabe der Einzelgutachten (Gutachter) - 15.10.2019
  • Abgabe der konsolidierten Gutachten (AEs) - 18.10.2019
  • Entscheidung über Annahme/Ablehnung (TCs) - 23.10.2019
  • Einreichung des überarbeiteten Beitrags (Autoren) - 20.11.2019
  • Entscheidung über finale Annahme (TCs) - 25.11.2019