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Legal Tech, E-Government und New Public Governance 

Eine Dreiecksbeziehung unter der Lupe

E-Government fokussiert auf die Neugestaltung der Prozesse im öffentlichen Sektor, die – soweit es nützlich ist – digital ablaufen. Dazu gibt es inzwischen einige Gesetze, Richtlinien und Verordnungen, darunter das OZG, die E-Government-Gesetze oder auch eIDAS zur elektronischen Identifikation. 

Gleichzeitig hat E-Government auch Einfluss auf die Gesetzgebung. Inwiefern wird bei der Gesetzgebung der spätere Vollzug mitgedacht? Welchen Einfluss haben Informatisierung und Automatisierung auf den Gesetzgebungsprozess? Welcher Einfluss ist möglich, welcher wünschenswert?

Selbstorganisation und interorganisationale Netzwerke bilden den Kern von New Public Governance – ein neues Paradigma für Regierung und Verwaltung. Wie stehen New Public Governance und digitale Transformation zueinander? 

Wissenschaft und Praxis blicken aus unterschiedlichen Perspektiven auf diese Fragen und diskutieren gemeinsam Gestaltungsoptionen.

Panelisten:

  • PD Dr. Ariane Berger - Deutscher Landkreistag, Referat eGovernment und Verwaltungsorganisation
  • Univ. Prof. Dr. Peter Parycek - Leitung Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer FOKUS; Professur für E-Governance, Donau-Universität Krems, Leitung Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung
  • Prof. Dr. Utz Schliesky - Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; Direktor des Schleswig-Holsteinischen Landtages
  • Matthias Schmid - Referatsleiter Urheber- und Verlagsrecht im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, publiziert zu Legal Tech und erprobt entsprechende Ansätze in der Praxis
  • Stephan Naundorf, Referat Bessere Rechtsetzung, Geschäftsstelle Bürokratieabbau des Bundeskanzleramtes und Vorsitzender des regulierungspolitischen Ausschusses der OECD