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Workshops bieten ein offenes Forum für Kurzpräsentationen, Diskussionen, Methodenerprobung oder gemeinsames Arbeiten zu einem bestimmten Thema. Die WI2020 bietet an zwei Tagen die Möglichkeit Workshops durchzuführen. Am Tag vor der Konferenz (08.03.) steht der gesamte Tag zur Verfügung. Am letzten Konferenztag (11.03.) werden nachmittags Räume für die Workshopdurchführung zur Verfügung gestellt. Folgende Workshops werden angeboten:

Ethik und Moral in der Wirtschaftsinformatik

Der Workshop EMoWI 2020 ist als Fortsetzung der auf der Wirtschaftsinformatik 2019 in Siegen erfolgreich begonnenen Workshop-Reihe EMoWI konzipiert. Der Workshop hat bereits bei seiner ersten Durchführung 2019 eine erfreuliche Resonanz erfahren, und die Teilnehmer haben ein deutliches Interesse an einer Fortsetzung der Reihe bekundet. Die Proceedings des vorhergehenden Workshops sind unter http://ceur-ws.org/Vol-2297/ verfügbar.

Experimentelle Forschung in der Wirtschaftsinformatik

In den letzten Jahren haben Experimente - sowohl in der akademischen Forschung als auch als A/B-Tests in Firmen – zunehmend an Popularität gewonnen. Dieser Workshop hat das Ziel, Wissenschaftlern mit keinem oder sehr geringem Vorwissen die nötigen Grundlagen zu vermitteln, um Experimente erfolgreich in die eigene Arbeit zu integrieren. Die Teilnehmer erfahren, wie Experimente und andere Forschungsmethoden einander ideal ergänzen können, und welche Bedeutung experimentelle Forschung für kausale Schlussfolgerungen hat.

Fifth Workshop on IS Design and Economic Behavior

Im Zuge der Digitalisierung vermitteln Informationssysteme eine Vielzahl von Interaktionen und Transaktionen zwischen Individuen und Organisationen, aggregieren Präferenzen und koordinieren infolgedessen automatisiert Entscheidungen, Aktionen und die Allokation von Ressourcen. Solche Systeme können als Softwareimplementierungen wirtschaftlicher Mechanismen angesehen werden. Beispiele hierfür sind elektronische Auktionsmärkte, Crowd-Sourcing-Plattformen, Matching-Märkte, Online-Arbeitsmärkte, Reputationsmechanismen, E-Voting-Systeme oder Empfehlungssysteme.

Herausforderungen in Forschung und Praxis bei der Modellierung organisationaler Wissensflüsse

Die effektive und effiziente Verteilung von Wissen in Organisationen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Zuge der Digitalisierung und erfordert eine Vielzahl von wissensbasierten Interaktionen und Transaktionen zwischen Individuen, Teams, Abteilungen und weiteren ontologischen Entitäten. Insbesondere die Allokation von Wissensressourcen im Geschäftsprozess steht hierbei im Managementfokus und stellt komplexe Herausforderungen zur

Kreativ Probleme lösen – im Rechenzentrum Case Study zum (Selbst)Erfahren

Die Potsdam Change Capability Indication-Technik (PoCCI) ist eine auf das Systemverhalten ausgerichtete Kreativitätstechnik, die speziell für den Kontext der Wandlungsfähigkeit konzipiert worden ist. Es werden auf Basis naturanaloger Verhaltensmuster neue Handlungsoptionen für konkrete Szenarien entwickelt. Die Methode zielt darauf ab, neuartige Lösungsideen durch den Einsatz von Kreativität systematisch zu generieren. Mit seinem synektischen Ansatz werden generische Handlungsmuster auf ein konkretes Problem angesetzt.

Kreativität am Schreibtisch – Die eigene kreative Kompetenz in die Wissenschaft einbringen

Ziel des Workshops soll eine Annäherung an die individuellen kreativen Potentiale sein, um diese erfolgreich in die eigene wissenschaftliche Arbeit einfließen zu lassen. Durch eine Auseinandersetzung mit dem Konzept der Kreativität kann ein Verständnis darüber erlangt werden, wie der kreative Prozess bei einem selbst abläuft und was es bedarf, diesen effizient und effektiv im Sinne der Erlangung einer innovativen Lösung zu durchlaufen.

Modellierung und Analyse wissensintensiver Prozesse mit KMDL 3.0

Die Methode der Knowledge Modeling and Description Language (KMDL) wurde entwickelt zur Modellierung, Analyse und Bewertung wissensintensiver Geschäftsprozesse bzw. wissensintensiver Anteile von Geschäftsprozessen. Die KMDL ist eine semiformale Modellierungssprache, die auf einer eindeutig festgelegten Symbolmenge sowie einer vorgegebenen Syntax basiert.

Organisationale Transformation als Teil der Entwicklung digitaler Dienstleistungssysteme

Im 21. Jahrhundert stellt die Digitalisierung einen der zentralen Wachstums- und Innovationstreiber für die Entwicklung von Dienstleistungen dar, wodurch auch neue Möglichkeiten der gemeinsamen Wertschöpfung mit Kunden ermöglicht werden (Ko-Kreation). Jedoch erfordert die Entwicklung digitaler Dienstleistungssysteme auch die Fähigkeit, komplexe sozio-technische Systeme zu gestalten, zu transformieren und dauerhaft erfolgreich zu strukturieren.

Projektsitzung "Agiles projektbasiertes Crowdsourcing"

Die fortschreitende Digitalisierung und Industrie 4.0 führen zu neuen Kompetenzanforderungen an das Personal in Unternehmen. Daraus resultiert ein Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte. Somit stehen deutsche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor der Entscheidung, entweder die Kompetenzen der Mitarbeiter systematisch selber zu entwickeln oder wertschöpfende sowie Hilfsprozesse und Aufgaben auszulagern. Insbesondere im Innovationsprozess wird daher empfohlen, die Unternehmensgrenzen auf verschiedenen Ebenen zu öffnen.

The Token Economy: Exciting Game Changer or Exaggerated Hype?

Die Blockchain (bzw. Distributed Ledger Technologie) wurde als zugrunde liegende Technologie von Kryptowährungen populär. Innerhalb weniger Jahre erkannten Industrie und Wissenschaft ihr Potential zur Veränderung von Geschäftsprozessen und Wirtschafsstrukturen. Die sogenannte Token Economy bezeichnet ein System, in dem kryptografische Assets (d.h. Token) eine Vielzahl von Rechten oder Werten verkörpern.

Treffen der GI-Fachgruppe Business Intelligence und Analytics (FG BIA)

Die GI-Fachgruppe Business Intelligence und Analytics beschäftigt sich mit integrierten Ansätzen für die betriebliche Entscheidungs- und Managementunterstützung. Der für die Fachgruppe zentrale Aspekt Integration bezieht sich dabei gleichsam auf die System- bzw. Architekturseite, auf Strategie, Organisation und Governance, sowie auf die fachlichen Inhalte. Betroffen sind Fragen der Datenhaltung, des Datenmanagements und der Datenversorgung (u. a.